Artistic Visions of Manuella Muerner Marioni

Artistic Visions of Manuella Muerner Marioni
Art Catalog - click on the picture

Montag, 23. November 2015

ART CENTER PasqART Biel, Schweiz Weihnachtsausstellung


jurierte offizielle Weihnachtsausstellung
Vernissage: Samstag, 5. Dezember 2015, ab 17.00 Uhr
Ausstellung: 6. Dezember 2015 - 17. Januar 2016 

die Künstlerin ist an der Vernissage anwesend !


ist mit ihrer bekannten Skulptur
vertreten:

Spiegelskulptur In Bocca al Lupo © - linke Seite
Ansicht Schlange mit Auge by Manuella Muerner Marioni

Die Spiegelskulptur stellt zwei Gesichter (Figuren) dar, die auf die Kritik der heutigen Konsumgesellschaft in Verbindung stehen. (Die linke Seite (Gefühlswelt), rechte Seite (Ratio, Verstand) – je nachdem wie sie die Skulptur drehen wollen). Die Ansicht Schlange (auch Symbol der Medizin) über dem sehenden Auge (auch das geistige Auge genannt), verbindet die Beobachtungen mit Überlegungen. Eine Art Öffnung ist auch hier zu sehen, doch diese ist mit einer Wölbung versehen. Die Beobachtung anderer Menschen, wie Umgebung geben der Schlange die Eindrücke, die sie dann an das geistige Auge weitergeben kann. Alles ist wie ein Puzzle – verschiedene Fragmente geben ein Ganzes und doch ist jedes einzelne Fragment einzigartig in seiner Art (meine Affinität zu Niki de St. Phalle’s Arbeiten). Wenn die Fragmente aus verschiedenartig gross und eckig geschnittenen Spiegelstücke oder farbiges Spectrum-Glas sind, in der die Umgebung das Licht und die Farben reflektiert werden, ergibt sich je nach Lichteinwurf eine neue Apperzeption. Die Lichteinwirkung ist veränderbar! Mit dem Licht und der Widerspiegelung lassen sich grossartige Geschichten erzählen – wie sie meine Spiegelskulpturen erzählen. 


Spiegelskulptur In Bocca al Lupo © - rechte Seite
Ansicht grosse Öffnung

Die Spiegelskulptur stellt zwei Gesichter (Figuren) dar, die auf die Kritik der heutigen Konsumgesellschaft in Verbindung stehen. (Die linke Seite (Gefühlswelt) rechte Seite (Ratio, Verstand) – je nachdem wie sie die Skulptur drehen wollen). Die Ansicht grosse Öffnung  bezieht sich auf Leute, die nur konsumieren, nichts in Frage stellen und sich so leicht, ja fast mühelos manipulieren lassen. Alles was in den Medien gesagt, geschrieben oder in flagranti irgendwo erhascht wird, nehmen sie als bare Münze wahr, ohne das Gehirn einzuschalten. Jeder ist gefangen in seinem eigenen Käfig (Horizont), der sich in seinen Gedanken entwickelt! Leider entwickelt sich gar nichts in diesen Köpfen, da sie geistlos, eintönig und sich nur sorgen um ihr Aussehen, oder was der anderen Meinung über sie ist, machen. Meine Vorstellung von Kunst war immer, dass man ausgehend von einer zeitgenössischen Kultur direkt in der unmittelbaren Gegenwart landen müsste. Personen in ruhender Phase haben die Tendenz, wie Kartoffeln auszusehen – das kennen wir von der europäischen Malerei mit all ihren gelangweilt posierenden Leuten, die nichts darstellen und keinen Ausdruck haben! Jeder „Idiot“, der in die Spiegelstücke, Spiegelfragmente schaut sieht etwas anderes. Verlasst dich nicht auf die Reflektion, weil sie sich immer je nach Lichteinwurf verändert! Man kann alles von einem Menschen im Gesicht und in den Augen ablesen – umso schwammiger, schwerfälliger, umso hinterlistiger und falsch !





Fazit der Skulptur in Bocca al Lupo
Romulus und Remus waren nach der römischen Mythologie die Gründer der Stadt Rom im Jahre 753 v. Chr. Sie waren nach der Sage die Kinder des Kriegsgottes Mars und der Priesterin Rhea Silvia und wurden von einem Wolf grossgezogen.
In Bocca al Lupo ist eine italienische Redewendung und heisst << Hals und Beinbruch >>  - im übertragenen Sinn viel Glück!

Die wichtigsten Kriterien für gute Kunst sind, etwas Sinnvolles und Bedeutsames mitzuteilen. Natürlich ist nur das Sinnvolle offen für gewisse Interpretationen, und sicher ist, dass schlechte Kunst nie etwas Sinnvolles zu sagen hat. Damit verbunden ist auch dass das Sinnvolle in einer Form, die ästhetisch, reizvoll und komplex ist, mitgeteilt werden muss. Mit anderen Worten, die richtige Form mit dem richtigen Inhalt verbindet, und ich möchte daran erinnern, dass die richtige Form in Verbindung mit dem richtigen Inhalt auch gegensätzlich erscheinen kann, wenn man die eigene Vorstellung von den richtigen Verhältnissen zwischen Form und Inhalt zum Vergleich anzieht.